Europageschäft zieht an: Basler setzt Wachstumskurs zu Jahresbeginn 2026 fort

17.03.2026


Die Basler AG hat 2025 ein kräftiges Wachstum und eine deutliche Wende bei der Profitabilität erzielt. Der Hersteller von Bildverarbeitungskomponenten für Computer-Vision-Anwendungen steigerte seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 22 Prozent auf 224,5 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) drehte von einem bereinigten Minus von 12,6 Millionen Euro im Jahr 2024 auf 16,2 Millionen Euro, was einer EBT-Marge von 7,2 Prozent entspricht. Nach Unternehmensangaben lagen Umsatz und Ertragskennziffern am oberen Ende der im Jahresverlauf zweimal angehobenen Prognosespanne.

Auch auf der Nachfrageseite setzte Basler ein deutliches Ausrufezeichen: Der Auftragseingang kletterte 2025 um 23 Prozent auf 237,1 Millionen Euro und legte damit stärker zu als der Umsatz. Das Unternehmen wuchs damit nach eigener Darstellung deutlich schneller als der Gesamtmarkt. Wesentliche Treiber waren größere Kundenprojekte in China und den USA, vor allem in den Anwendungsfeldern Logistik, KI‑Hardwareproduktion und Batterieproduktion. Im zweiten Halbjahr kam zusätzlich Rückenwind aus Europa hinzu, wo Basler von einer Belebung des Geschäfts in einem breiten Spektrum von Anwendungen profitierte.

Die Kosten- und Ertragsstruktur des Konzerns verbesserte sich im Zuge des Aufschwungs spürbar. Das EBITDA sprang auf 34,9 Millionen Euro nach 9,3 Millionen Euro im Vorjahr, das EBIT auf 17,7 Millionen Euro nach einem bereinigten Minus von 10,1 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss erreichte 11,6 Millionen Euro nach einem angepassten Fehlbetrag von 14,2 Millionen Euro im Jahr 2024. Neben dem höheren Umsatzvolumen trugen eine verbesserte Rohertragsmarge sowie die in den Vorjahren umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen zur Ergebniswende bei, die die Personalkostenbasis nachhaltig senkten.

Auch die Barmittelgenerierung zog deutlich an: Der freie Cashflow lag 2025 bei 18,5 Millionen Euro, nach 2,6 Millionen Euro im Jahr zuvor. Die Unternehmensführung verweist darauf, dass die positive Geschäftsdynamik im Laufe des Jahres 2025 stetig zunahm und sich in den ersten Wochen des neuen Geschäftsjahres fortgesetzt hat. Detaillierte und testierte Zahlen will Basler im Rahmen des endgültigen Jahresabschlusses vorlegen; die jetzt veröffentlichten Werte sind als vorläufig einzustufen.

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EPH Group AG setzt auf Kontinuität und neue Expertise im Vorstand

17.03.2026


Die EPH Group AG ordnet ihr Top-Management neu und setzt gleichzeitig auf Kontinuität an der Konzernspitze. Der Aufsichtsrat des auf Hotel- und Resort-Projekte spezialisierten Unternehmens hat in seiner Sitzung vom 16. März 2026 beschlossen, das Vorstandsmandat von CEO Alexander Lühr bis zum 1. April 2027 zu verlängern. Lühr bleibt damit mindestens ein weiteres Jahr für die strategische Ausrichtung und das operative Wachstum des auf Premium- und Luxusimmobilien fokussierten Unternehmens verantwortlich.

Parallel dazu wird der Vorstand um ein weiteres Mitglied erweitert. Ab dem 1. Mai 2026 rückt Mag. Yasmin Wilfling, LL.M., für zunächst zwei Jahre in das Gremium auf. Die 37-Jährige ist gelernte Hotelfachfrau und verfügt über zwei juristische Abschlüsse – einen Magistra-iuris-Titel der Universität Salzburg sowie einen Master of Laws der Universität Wien. Sie kommt von einem auf Parkraum spezialisierten Immobilienunternehmen und bringt damit Erfahrung aus einem angrenzenden Segment der Immobilienwirtschaft in die EPH Group ein.

Mit dem Vorstandseintritt von Wilfling werden die Ressorts innerhalb der Führungsspitze neu zugeschnitten. Sie übernimmt die Verantwortung für Finanz- und Rechnungswesen, Steuern, Banken und Versicherungen, Recht und Compliance, Human Resources sowie Public Relations einschließlich Pressearbeit. CEO Lühr konzentriert sich ab dem 1. Mai 2026 auf Business Development, Projektentwicklung, Marketing und Sales, Investor Relations sowie IT. Die klare Trennung von Finanz- und Wachstumsressorts zielt erkennbar auf eine Professionalisierung der Strukturen und eine stärkere Fokussierung der Vorstandsarbeit.

Die EPH Group AG versteht sich als Zusammenschluss von Investoren, Projektentwicklern sowie Experten für Hotelimmobilien, Finanzierung und Kapitalmarkt. Das Unternehmen baut derzeit ein diversifiziertes Portfolio renditestarker Hotel- und Resort-Projekte im Premium- und Luxussegment in Österreich, Deutschland und weiteren europäischen Top-Destinationen auf. Dank der langjährigen Erfahrung des Teams berichtet EPH von sehr gutem Marktzugang und einer vollen Akquisitionspipeline. In Bereichen wie Feasibility Studies, Due Diligence, Bewertung, Contract Management, M&A, Portfolio-Strategie, Development und Construction arbeitet die Gesellschaft mit führenden Hotel- und Tourismus-Consulting-Unternehmen in Österreich und Deutschland zusammen, um ihre Projekte entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu begleiten.